Mich interessiert an KI-Bildern nicht nur, was zu sehen ist. Mich interessiert, was ein Bild auslöst. Ein gutes Motiv darf technisch sauber sein, aber erst Atmosphäre macht daraus eine kleine Welt.
Stimmung vor Perfektion
Ich beginne oft mit einem Gefühl: Ruhe, Verfall, Spannung, Wärme oder ein leises Unbehagen. Danach kommen Licht, Blickrichtung, Material und Details. Wenn diese Dinge zusammenpassen, wirkt ein Bild nicht wie ein Effekt, sondern wie ein Moment.
Details brauchen Richtung
Viele Details machen ein Bild nicht automatisch besser. Sie müssen etwas erzählen. Eine alte Lampe, ein nasser Boden, ein Schatten an der Wand oder ein Gesicht im Halbdunkel können mehr tragen als eine überladene Szene.
Der kurze Nachhall
Am Ende suche ich nach Bildern, die nicht sofort fertig erklärt sind. Sie sollen offen genug bleiben, damit der Betrachter selbst weiterdenkt. Genau dort entsteht für mich die eigentliche Magie: zwischen Pixeln, Erinnerung und eigener Vorstellung.